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Der Kaffeeanbau, die Kaffeeernte & die Kaffeeverarbeitung

Für die Qualität der Kaffeeernte sowie für den Aromagehalt des Kaffee spielen zwei Faktoren eine wesentliche Rolle: zum einen die Höhe des Anbaugebietes und zum anderen die geografische Lage, denn auch die Bodenbeschaffenheit und die klimatischen Bedingungen einer Kaffeeanbauregion prägen das Aroma. Je höher gelegen der Anbau erfolgt, desto geringer ist die Durchschnittstemperatur und desto langsamer wächst die Kaffeekirsche. Bei dem langsamen Wachstum hat die Kaffeepflanze mehr Zeit für die Ausprägung seiner Kaffeekirschen, was sich positiv auf die Aromen und die Intensität der Kaffeebohne auswirkt. Die Zusammensetzung des Bodens, die Sonnenstunden sowie die Niederschlagsmenge während der Reifezeit wirken sich ebenfalls stark auf den Kaffeegeschmack aus. Die sensiblen Kaffeepflanzen benötigen das ganze Jahr über ein ausgeglichenes Klima ohne extreme Hitze und Kälte, dafür aber ausreichend Niederschlag und viel Schatten.

Kaffeeanbau im Hochland für den Copuro Organic Coffee

DIE KAFFEESORTEN

Die beiden bekanntesten Kaffeearten Arabica und Robusta werden nicht nur in unterschiedlichen Höhenlagen angebaut, sondern unterscheiden sich zum Beispiel auch stark in Geschmack und Aussehen. Coffea arabica so der botanische Name der Kaffeeart Arabica ist wirtschaftlich gesehen die bedeutendste Kaffeepflanze und wächst besonders gut in Hochlandlagen, in denen die durchschnittlichen Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad Celsius liegen. Konstante Temperaturen ohne allzu große Schwankungen sind ebenso für ein vitales Wachstum unerlässlich. Diese klimatischen Voraussetzungen finden sich am häufigsten im Hochland der Kaffeeanbaugebiete, in Höhenlagen zwischen 1.000 m und 2.000 m. In den Höhenlagen mit kühleren Durchschnittstemperaturen reifen die Kaffeekirschen langsamer und haben dadurch mehr Zeit ein ausgeprägtes Aroma und feine Säuren zu entwickeln. Als besonders hochwertiger Arabica gilt der in den hohen Höhenlagen gewachsene Hochlandkaffee, den wir ausschließlich für unsere Copuro Organic Coffee verwenden.

Etwas robuster ist, wie der Name schon sagt, die Kaffeeart Coffea canephora bekannt als Robusta. Die Kaffeeplanze wächst in geringeren Höhenlagen und wird nicht über 1000 m Höhe angebaut, weshalb er auch gerne als Tieflandkaffee bezeichnet wird. Durch die tieferen Anbaugebiete bevorzugt die Kaffeeart Robusta regenreichere Bergregionen und toleriert auch Anbauregionen mit hoher Luftfeuchtigkeit und höheren Durchschnittstemperaturen.

DIE ERNTE VON KAFFEE

Der richtige Zeitpunkt der Ernte ist sehr stark abhängig von der geografischen Lage und der klimatischen Bedingungen in den jeweiligen Anbauregionen. Die Handernte, das sogenannte Picking ist sehr mühsam und aufwendig denn die Kaffeebäume stehen meist an steilen Berghängen wo sie von den auf den ökologischen Kaffeeplantagen üblichen Schattenbäumen geschützt werden und die zugleich für ein vitales Wachstum der Kaffeepflanzen sorgen. Nach der Ernte werden die über- und unreife Kirschen von Hand aussortiert. Mehr zu dem Thema Umwelt- und Klimaaspekt bei Copuro Organic Coffee findest du hier.

Kaffeeernte

DIE VERARBEITUNG DES KAFFEE

Die Verarbeitung der geernteten Bohnen kann sich entscheidend auf den Kaffee in der Tasse auswirken. Denn wie der Kaffee schmeckt wird von vielen unterschiedlichen Faktoren beeinflusst. Insbesondere die Zubereitung, Röstung, die Sorte, Herkunft und Aufbereitung des Kaffee hat direkten Einfluss auf den Geschmack. Es gibt bei der Aufbereitung des Kaffee zwei unterschiedliche Aufbereitungsarten: Sonnengetrocknet oder gewaschen.

Die Trockenaufbereitung wird auch gerne als natürliche Aufbereitung bezeichnet, das sie das älteste Verfahren zur Kaffeeaufbereitung ist. Nach der Ernte werden die Kirschen in einer dünnen Lage in der Sonne ausgebreitet und getrocknet. Die Kirschen müssen dabei immer wieder gewendet werden, damit sich kein Schimmel bildet oder ein Gär- und Fäulnisprozess in Gang gesetzt wird. Sobald die Kirschen trocken sind, werden Haut und Fruchtfleisch entfernt und der nun entstandene Rohkaffee kann bis zur Ausfuhr gelagert werden. 

Bei der Nassaufbereitung wird nach der Ernte die Schale und das Fruchtfleisch entfernt und die Kirschen kommen anschließend in einer Wassertank, indem das restliche Fruchtfleisch durch Gärung entfernt wird. Die Gärdauer ist von vielen Faktoren abhängig wie zum Beispiel Höhenlage und Umgebungstemperatur. Nach der Gärung wird nochmals gewaschen und anschließend getrocknet. Damit sie langsam und gleichmäßig trocknen, werden sie regelmäßig gewendet.

Kaffeeaufbereitung

Wie unser Kaffee geröstet wird, erfährst du hier.

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